93. Reisetag - Donnerstag, 23.03.2017 Seetag

Heute Nachmittag ging an Bord der Artania der 11. Blogeintrag online, schnell und problemlos. Das war gestern noch ganz anders, das scheiterte der Versuch. Die Internetverbindung war so instabil bzw. bestand gar nicht mehr, dass es nicht möglich war, die 25 MB an Daten (die Größe des 11. Blogeintrags) auf den Server 2017a.pehoelzer.de hochzuladen.

Woran es liegt, dass die Verbindung mal gut und mal schlecht ist, bleibt ein Rätsel. Die Phoenix-Leuten wissen es auch nicht - sagen sie zumindest.

Der Seetag verlief ansonsten ereignislos. Die Show „Timetunnel“, eine Revue, bei der Hits und Evergreens der letzten Jahrzehnte präsentiert werden, lief mindestens schon zum zweiten Mal seit Reisebeginn in Genua. Anderes Shows wurden bereits schon drei und viermal aufgeführt.

Auch das sonstige Animationsprogramm wiederholt sich ständig - das Essen sowieso.

Das stellt für manche Passagiere, die die gesamte Weltreise mitmachen, ein echtes Problem dar, sie fangen an sich zu langweilen.

Nur über die Skatturniere, die an jedem Seetag um 14.00 Uhr im Jamaica-Club durchgeführt werden, habe ich noch nie Klagen gehört. Im Gegenteil, das Spielzimmer ist immer proppenvoll, sodass ich mich beim Bloggen an den Schreibtisch der „Gold- und Silberberatung“, der im Jamaica-Club steht, zurückziehen muss, um nicht unnötig einen Spieltisch zu blockieren. Und 50% der der Skatturnierspieler (davon 3 Spielerinnen) sind Weltreisende, die jedes Mal begeistert wieder dabei sind.

 

94. Reisetag - Freitag, 24.03.2017 Exmouth/Australien

Wir haben den Sommer wieder eingeholt. Die Sonne war ja nach Norden Richtung Äquator gewandert und wir sind jetzt einfach hinterhergefahren. Wir befinden uns auf ca. 20° südlicher Breite und die Temperaturen bewegen sich so um die 30° Celsius.

Exmouth (2200 Einw.) ist erst 1964 entstanden, und zwar als Dienstleistungszentrum für die nahe gelegenen Kommunikations-Sendeanlagen, deren Sendetürme mit 388 Metern zu den höchsten der Welt gehören. Die Masten haben wir vom Schiff aus sehen können, als wir uns gegen 11..00 Exmouth näherten.
Das war aber schon ziemlich alles, was wir von diesem Ort sahen, denn wir lagen, anders als im Katalog beschrieben, auf Rede und tenderten gegen 14.00 Uhr zum Yachthafen, der ungefähr 6 Kilometer außerhalb des Orts entfernt.

Ausflüge bzw. Einen Transfer in den Ort hatten wir nicht gebucht.

Warum nicht?
Vielleicht erklärt folgende Aufstellung, warum wir verzichtet haben.

Shuttleservice nach und von Exmouth    25,00 €
 Fahrt mit dem Glasbodenboot ca. 2,5 Stunden  109,00 €
 Schnorcheln am Bundegi Strand ca. 2,0 Stunden 129,00 €
 Bootsfahrt Yardi Creek ca. 4,5 Stunden 189,00 €
 Schnorcheln in der Turquoise Bay ca. 4,5 Stunden 199,00 €
Walhaisafari am Ningaloo Reef ca. 6,5 Stunden 439,00 €

 

Für diese Mondpreise sind aber nicht Phoenix sondern die örtlichen Tourenanbieter verantwortlich.

 

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Zum Glück gab es in der Nähe der Tenderpier einen Strand, den man in knapp 10 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Es handelte sich dabei um einen kilometerlangen Naturstrand. Naturstrand bedeutete, dass hier keine Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung standen und der Strand nicht nur aus feinen Sand, sondern auch aus Steinen und Korallen bestand. Kein Traumstrand also, aber er war sauber und das Wasser mit knapp 30 Grad sehr angenehm.

 

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Nach Sonnenbad und Planschen im flachen Wasser starten wir eine kleine Strandwanderung.
Unsere Sache ließen war einfach an unserem Platz zurück, im Vertrauen, dass hier nichts geklaut wird, denn den ca. 40 anderen Strandbesucher von der Artania trauten wir alles Mögliche zu, aber keine Diebstähle.

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Auf dem Weg von der Tenderpier zum Strand: Echse, ca. 40 cm lang.

 

Auf unserer kleinen Wanderung trafen wir auf eine Gruppe junger Australier, die Golfbälle ins Meer schlugen.
In einer uns vollkommen unverständlichen Sprache, nämlich Englisch mit heftigen australischem Akzent, boten sie uns an, auch mal einen Schlag zu versuchen. Jeder von uns bekam eine Kurzeinweisung, wie man einen Golfschläger hält, dann ging es los.
Ich durfte zuerst schlagen und hatte Glück, dass ich den Ball, der auf einem Abschlagspinöckel lag (oder wie nennt man den Dorn, auf den der Golfball für den Abschlag platziert wird ?), gut getroffen habe. Der Ball flog weit ins Meer, wohingegen die Flugbahn des Pinöckels kurz vor dem Wasser endete. Der Schlag war allemal besser als z.B. der eines Tiger Woods, der ja anscheinend nicht mal in der Lage ist, den Pinöckel zum Fliegen zu bringen.
Der Schlag von Doris war mehr vom Nachhaltigkeitsgedanken geprägt. Zum einen blieb der Pinöckel, wie bei Profi-Golfern üblich, im Sand stecken, aber der Ball flog nicht sehr weit ins Meer, sodass einer der Jungs die 5 Meter ins seichte Wasser watete und den Golfball zur weiteren Verwendung wieder bergen konnte.

Auf unserem weiteren Weg trafen sprang uns ein mittelgroßer Hund entgegen, der uns sehr deutlich zu verstehen gab, dass wir mit ihm und dem Plastikring, den er im Maul hielt, ein Spiel spielen sollten. Man musste zuerst um den Ring kämpfen. Solange er ihn im Maul hatte, hatte man keine Chance. Das Herrchen, das gemütlich vor seinem Geländewagen saß, bedeutete uns, die Arme einfach hängen zu lassen, dann legte der Hund den Ring auf den Boden. Jetzt kam es darauf an, war schneller zupacken konnten, der Hund oder wir. Manchmal waren wir Sieger und damit der Rest des Spiels klar: Den Ring weit werfen, egal ob in Richtung Strand oder ins Wasser. Der Hunde holte den Ring und das Spiel begann wieder von vorn.
Wäre es nach dem Willen des Tieres gegangen, hätten wir das Schiff verpasst.

Leider konnten wir weder das Golfen, noch das Miteinander von Mensch und Hund für die Nachwelt fotografisch festhalten, da wir ja alle Sachen an unserem Liegeplatz zurückgelassen hatten. Als wir wieder dorthin zurückkamen, war auch noch alles da.

Am Abend besuchten wir den zweiten Auftritt des „komischen“ Pianisten Armin Fischer in der Atlantic Show Lounge.

 

95. Reisetag - Samstag, 25.03.2017 Seetag

Heute konnte man an der Rezeption für 10 Euro Tickets für den morgigen Shuttlebus vom Hafen in Broome in die City kaufen. Dabei musste man sich für eine Uhrzeit entscheiden, 9:30, 9:50, 10:10 etc. Wir hatten bezüglich Abfahrzeiten noch die freie Auswahl, da wir schon vor dem Frühstück den Kauf tätigten uns entschieden uns für den 10-Uhr-10-Bus.

Am Abend, als das Tagesprogramm für morgen ausgeteilt wurde, konnten wir lesen, dass sich die Ankunftszeit um zwei Stunden nach hinten verschieben wird
Warum und wieso? Darüber schwieg sich das Papier aus.
Blöd nur, dass der Shuttleservice dadurch erst um 10:30 Uhr statt um 9:30 Uhr beginnen sollte, denn wir hatten ja ein 10-Uhr-10-Ticket. Watt nu?
„Kein Problem“ erklärte man uns an der Rezeption, „morgen erfolgen konkrete Lautsprecherdurchsagen, wie das Shuttlen durchgeführt wird.“

 

96. Reisetag - Sonntag, 26.03.2017 Broome/Australien

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Natürlich erfolgte keine konkrete Durchsage. Lapidar wurde verkündet, dass das Schiff für den Landgang freigegeben ist und sofort strömte ein Schub Menschen die Gangway hinuter.
Da es üblich ist, dass Passagiere bereits am Ausgang warten, wenn sich der Dampfer noch auf hoher See befindet, dachten wir uns noch nichts dabei.
So gegen viertel vor elf fragten wir an der Rezeption nach, was mit den Shuttlebussen im Allgemeinen und der Durchsage darüber im Besonderen sei. Ja, das würde direkt am Bus von Konstantin (z.Zt. stellvertretender Kreuzfahrtdirektor) geregelt.
Also packten wir schnell unsere Landgangsausrüstung zusammen und wollten von Bord. An der Gangway stand auch tatsächlich besagter Konstantin und rief: „Noch jemand Tickets für 10:50 Uhr“.
Stolz erklärten wir, dass wir noch viel bessere Tickets hätten, nämlich für den 10.10 Uhr Bus. Da meinte er schnippisch: “Der ist schon lange weg.“. Damit war für ihn der Fall erst mal erledigt. Nach meinem Protest wegen fehlender Durchsage, gestattete er gnädig, dass wir den 10-50er nehmen dürften. Auf die Frage, was wir den falsch gemacht hätten, wurde pampig, wir hätten halt ins Foyer gehen müssen. Unseren Einwand, dass wir da ja gerade waren, ließ er nicht gelten und befahl uns, Ruhe zu geben und zum Bus zu gehen.

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Ich schlage hiermit Vize-Kreuzfahrtdirektor Konstantin zum Mitarbeiter des Monats vor, wegen seiner souveränen Kompetenz im Umgang mit Gästen.

 

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Wegen des flachen Wassers liegt die Pier sehr weit daußen


Broome ist eine Kleinstadt und war einst eine Hochburg für das Perlentauchen und für die Perlmuttverarbeitung. Geblieben sind viele Schmuckgeschäfte und ein kleines Freilichtmuseum.

 

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Einige der Aborigines hausen in Zelten am Rand des Ortes


Das Gebiet, in dem Broome liegt, war einmal eine Siedlung der Aborigines gewesen. Wir sahen viele ihrer Nachfahren hier in den Straßen, aber wir hatten nicht den Eindruck, dass sie zu den „Oberen Zehntausend“ gehören.

 

An der Haltestelle des Shuttlebusses im übersichtlichen Stadtzentrum (2 Straßen) boten diverse Tourenveranstaltungen ihre Dienste an. Aber wir wollten weder eine 1-stündige Rundfahrt in die Umgebung für 70 AUD (ca. 50 €) noch einen Hubschrauber Rundflug für 500 AUD (350 €) kaufen, sondern erkundeten das Örtchen zu Fuß.

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Auf einem langen Holzsteg (Streeters Jetty) konnte man wegen gerade herrschender Ebbe zwischen Mangroven allerlei Krebsgetier im Sand beobachten.

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Unsere nächste Station war das kleines Freilichtmuseum, wo rund um die dort präsentierten alten 2 Seglern über die Arbeit der Perlentaucher informiert wurde.

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Zwei bemerkenswerte Kopfbedeckungen.
rechts: Ein alter Taucherhelm, wie ihn die Perlentaucher verwendeten.
links: Ein Sonnenhut, gekauft in Neuseeland.

 

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Das 1906 eröffnete Open-Air Kino „Sun Pictures“ ist heute noch im Betrieb und ist damit das älteste Freiluftkino der Welt.

 

Bevor wir wieder zum Schiff zurückfuhren, kehrten wir noch ein, um etwas Kühles zu trinken, denn die Hitze und die Luftfeuchtigkeit waren enorm.
Auf dem Schiff machten wir uns schnell frisch und schon ging es wieder raus, denn von der Pier über einen langen Steg konnte kam man direkt zu einem Strand. Und da es verboten war, auf diesem Steg zu laufen, setze die Hafenbehörde zwei Minibusse als Shuttle ein, die ständig vom Schiff zum Ende des Stegs und umgekehrt fuhren.

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Am Strand wurden die Hosenbeine hochgekrempelt und los ging es durch den hellen weichen Sand. Der Strand zog sich über mehrere Kilometer (die wir natürlich nicht komplett abgelaufen sind) und immer wieder durch bizarre Fels- und Steinformationen durchsetzt

Auch hier, wie schon in Exmouth, fuhren die Einheimischen mit ihren Geländewagen direkt auf den Strand. Das war aber nicht weiter störend, da der Strand sehr breit und (wie schon gesagt) sehr lang ist.

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Gleich am Zugang zum Strand der Erste Hilfekasten bei Verbrennungen durch Feuerquallen - eine Flasche Essig (engl. Vinegar)

 

Um 19.00 Uhr legten wir ab und verließen somit Australien, um mit Asien einen neuen Kontinent aufs Korn zu nehmen.

 

97. Reisetag - Montag, 27.03.2017 Seetag

Heute war wieder ein erholsamer Seetag mit Stadl Frühschoppen am Vormittag. Der Abend wurde zu Ehren der in drei Tagen abreisenden Gäste als Galaabend veranstaltet.
Da wir noch nicht abreisen wollten, galt die Gala eigentlich gar nicht für uns. Ich hatte trotzdem meine gute Hose angezogen.

Ich kann diesen Galaabenden mittlerweile auch etwas abgewinnen, denn meist gibt es dann abends gegen halb elf als Late Night Snack in Harry’s Bar „Currywurst in 3 Schärfen“, so auch heute abend..

 

98. Reisetag - Dienstag, 28.03.2017 Komodo Island/Indonesien

Die Insel Komodo, sie gehört zur Inselgruppe der „Kleinen Sundainseln“, ist bekannt für ihre Warane, die sogenannten Komodowarane, die größte gegenwärtig lebende Echsenart.
Zusammen mit kleineren vorgelagerten Inseln ist Komodo ein Teil des gleichnamigen Nationalparks.
Wir lagen auf Reede und mussten deshalb wieder tendern.
Wir, die Passagiere der Artania, durften nicht einfach als „freilaufender Tourist“ die Insel betreten, sondern ein Landgang war nur in Verbindung mit einem Ausflug möglich. Diesen Ausflug hatten wir auch schon frühzeitig vor Antritt der Reise auf der Phoenix-Internetseite gebucht.
Der Ausflug nannte sich „Rundgang und Besuch der Komodowarane“. Die circa 450 Ausflugswilligen wurden in 11 Gruppen aufgeteilt, die im Abstand von jeweils 15 Minuten mit einer Tenderüberfahrt startete. Wir waren um 10.15 dran, eine Zeit, die sehr gut mit unserem Schlaf- und Wachrhythmus und Frühstückszeiten im Einklang war.

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"Nicht den Weg verlassen und nichts wegwerfen" waren die wichtigsten Verhaltensmaßregeln

Nach einer Einweisung mit Verhaltensregeln durch einen Ranger marschierten wir los und nahmen den drei Kilometer langen Rundweg in Angriff. Jede Gruppe wurde von 2 Rangern begleitet, einer vorn und einer hinten, bewaffnet mit einem gegabelten Stock, um gegebenenfalls einen übermütigen Waran von uns Touris abzuhalten.

 

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Die Komodowarane, sie werden bis zu 3 Meter lang und bis 70 Kilogramm schwer, sind nämlich gefährliche Raubtiere, die Hirsche, Büffel und sonstiges Getier jagen und reißen. Diese Viecher haben nicht nur scharfe Reißzähne, sondern haben zusätzlich noch eine Giftdrüse. So können sie in aller Seelenruhe warten, bis ein gebissenes Opfer verendet ist, um es dann in Ruhe zu verspeisen.

 

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Ich war etwas skeptisch, ob wir bei diesem Massenansturm diese Tiere überhaupt zu Gesicht bekommen. Aber wir wurden nicht enttäuscht. Die Dramaturgie des Rundgangs war geschickt inszeniert. Gab es für unsere Führer zunächst „nur“ die Möglichkeit Erklärungen über einige Pflanzen abzugeben, kamen wir fast zum Schluss der kleinen Wanderungen an eine Stelle, an der 5 -6 Komodowarane versammelt waren. Gefahr für Leib und Leben der Touristen bestand wohl nicht, denn die Tiere wurden vorher gut gefüttert und lagen faul und vollgefressen herum und interessierten sich für uns überhaupt nicht.

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Es war beinahe schon sensationell, als sich einer dieser Komodo Dragons (so die englische Bezeichnung) ein paar Schritte bewegte und seine lange Zunge ausstreckte, mit der das Tier auch kilometerweite Beute riechen kann.
Wir Fotografen waren begeistert.

 

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Ein wirklich gelungener Ausflug. Schon allein der Weg durch den dschungelartigen Regenwald hat uns sehr gut gefallen.

 

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Am Ende des Rundgangs kam man unweigerlich zu den Souvenirständen, wo neben dem üblichen Angebot auch holzgeschnitzte Warane in allen Größen und Formen feilgeboten wurden. Nach Neuseeland und Australien, wo man sich die Waren ungestört ansehen konnte, muss man sich jetzt erst noch an die asiatischen Verkaufsstrategien gewöhnen. Hier wird man bedrängt, bekommt z.B. T-Shirts unter die Nase gehalten („cheap, cheap, good quality“ - in Ruhe Anschauen geht gar nicht. Und man muss natürlich handeln.

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Auch Kinder waren in das Geschäft mit den Touristen eingebunden. Einige versuchten kleine Plastikwarane und Postkarten an den Mann zu bringen und andere bettelten.

 

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Es gab auch noch ein paar fröhliche Kinder

 

Gegen 15.00 Uhr waren alle Gruppen durch und wieder zurück an Bord, sodass die Artania 2 Stunden früher als ursprünglich am grünen Tisch einmal geplant, den Anker lichten konnte.

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Die gesparte Zeit nutze der Kapitän, um mit der Artania ein wenig zwischen den Inseln und Inselchen zu schippern.

 

99. Reisetag - Mittwoch, 29.03.2017 Benoa/Bali/Indonesien

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Beim Einlaufen in den Hafen von Benoa konnte man schon mal einen Blick auf das Strandleben werfen


Bis wir um 11.00 Uhr an der Pier von Benoa auf der indonesischen Insel Bali festmachten konnte ich noch ein wenig am Blog basteln. Wir aßen auch noch in Ruhe zu Mittag und machten uns dann auf, um zu sehen wie wir den Nachmittag gestalten könnten.

 

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Diese kleinen Opfergaben platzieren die Balinesen vor ihren Häusern und Lädchen, um die Götter freundlich zu stimmen. Auch in jedem Auto steht vorn am Armaturenbrett so ein Kästchen, was beim hiesigen Verkehrsaufkommen und dem ortsüblichen Fahrstil durchaus angebracht ist.

Als wir das Hafengebäude verlassen hatten, hatten andere bereits die Entscheidung gefällt, was man unternehmen könnte gefällt, nämlich die Tourenanbieter, gefühlte 100 Stück an der Zahl. Mit einem X-beliebigen traten wir in die Verhandlungen ein und einigten uns nach zähen Verhandlungen auf einen Preis von 70 US-Dollar für eine 6-7 stündige Fahrt ins Innere der Insel mit Tempelbesch, Reisfeldern und den Besuch des Künstlerdorfes Ubud.

Wir hatten vor 20 Jahren im Rahmen einer Rundreise in Südostasien auf der „Insel der Götter“ eine Woche Badeaufenthalt und die weitläufigen und großen Reisterrassen mitten im Gebirge, die wir während eines Ausflugs zu sehen bekamen, hatten uns unheimlich gefallen und beeindruckt. Deshalb legten wir so großen Wert auf die Reisterrassen und wollten nicht zum Affenwald (Monkey Forest) und zur Schmetterlingsfarm, die uns der Fahrer wie „sauer Bier“ als Ziel und Highlight anbot. Nachdem das alles endlich geklärt war, konnte es in einem komfortablen Minivan losgehen.

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Der Verkehr war mörderisch und wir brauchten fast 2 Stunden für die 20 Kilometer bis zum ersten Ziel, die Tempelanlage Kunjungan in der Ortschaft Batuan. Diese Anlage ist eine von vielen Dutzenden, die wirklich überall auf der Insel zu finden sind. Aber einige „auserwählte“ Anlagen werden von den Taxen und Ausflugsbussen verstärkt angefahren.

 

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Vor dem betreten des Tempels bekamen wir (leihweise) einen Sarong.

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Eine weitere Regel entnimmt man folgender Tafel. Überpüft wird die Vorschrift allerdings nicht.

 

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Zu unserem nächsten Ziel, dem Künstlerdorf Ubud musste sich unserer Fahrer weiter durchkämpfen, umschwirrt von unzähligen Mopeds, die links und rechts überholen. Die Fahrer entweder barfuß oder mit Flipflops an den Füßen. Sicherheitsabstand ist hier übrigens ein Fremdwort, jeder verfügbare Raum wird ausgefüllt. Dadurch gelingt es den Fahrzeugen, die aus Seitenstraßen kommen, sich in den scheinbar endlosen und lückenlosen Strom in der Hauptstraße irgendwie einzufädeln.
Das Künstlerdorf Ubud ist gar kein Dorf mehr, sondern eine lebhafte Stadt. Von Boheme und alternativem Leben, das einmal das Besondere dieses Orts war, ist nichts mehr geblieben. Es wimmelt vor Touristen. Von der Hauptverkehrsstraße aus, wo uns der Fahrer abgesetzt hatte, war auch eine Reisterrasse zu sehen. Aber hier pflügte nicht ein einsamer Reisbauer mit einem Ochsengespann den Boden, sondern es tummelt sich unzählige Touristen auf den Wegen zwischen den einzelnen Terrassen.

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Blick auf die Reisterrasse von der belebten Straße aus.
 
 

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Doch bei geschickter Wahl des Bildausschnitts sieht die Sache schon besser aus. Man müsste nur noch die Touristen wegretuschieren.

 

Irgendwie hatten wir uns das Wiedersehen mit Bali anders vorgestellt. Aber das Bali, das wir in unseren Köpfen hatten, gibt es wohl nicht mehr. Der Fahrer wollte uns mit einem Abstecher zu einer Kaffeeplantage trösten, aber wir verzichteten.

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So fuhren wir also wieder zurück zum Schiff, mit einem kleinen Abstecher nach Denpasar, der Hauptstadt von Bali.

 

Auf der gesamten Strecke ging eine Ortschaft in die nächste über, es gab so gut wie keine freien Flächen mit Feldern oder Wiesen zu sehen. An der Straße reihte sich Geschäft an Geschäft und kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe aneinander. Wohngebäude gab es an der Straße so gut wie keine, die lagen in der Regel den Seitensträßchen.

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Dieser Ausflug war zwar nicht das, was wir erwartet hatten, aber er war deswegen nicht uninteressant und reizlos. Überall, auch an der Hauptstraße, findet man kleinere und größere Opferaltäre und immer wieder Tempel und Plätze für religiöse Zeromonien , wo auch hier die Leute ihre kleinen Opfergaben ablegen; Blüten und Kräuter, ein Stückchen Obst, aber auch gerne mal eine halben Zigarette oder ein Bonbon als Zugabe.

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Die allgegenwärtigen Steinfiguren, Skulpturen, die Architektur der Mauern in dem typisch balinesischen Stil sorgen für ein Flair, das eben nur in Bali zu finden ist.

 

100. Reisetag - Donnerstag, 30.03.2017 Benoa/Bali/Indonesien

Wir wollten es heute noch einmal versuchen, das Bali zu finden, das wir in den Köpfen hatten und diese Erinnerung bestand nun mal aus eindrucksvollen Reisterrassen, eingebettet in die Natur.
Gleich am Eingang des Hafenterminals, noch vor der Apparatur, mit der jedes Mal unsere Rucksäcke durchleuchtet wurden, saß an einem Schreibtisch ein offiziell aussehender Herr und fragte nach unseren Plänen. Er könnte uns fahren, egal wohin. Egal wohin war dann doch etwas kompliziert, denn er empfahl uns immer wieder die Route, die wir schon gestern absolviert hatten. Es war schwierig, dem Betonkopf klar zu machen, was wir wollten und man war sich irgendwann dann doch noch einig. Nur stellte sich jetzt heraus, dass nicht er, sondern ein guter Bekannter uns fahren würde und unser Verhandlungspartner griff zum Telefon. In 10 Minuten wäre der Fahrer da. Wir machten deutlich, dass wir nicht ewig warten würden. Nach gaben 20 Minuten Warten gaben wir auf und trotz größter Beteuerungen, dass es gleich losginge, sagten wir die Tour wieder ab. Wir kannten ja den mittlerweile den örtlichen Verkehr und wer weiß, woher der gute Bekannte angereist kam.
Nach der Rucksackkontrolle gingen die Verhandlungen mit einem der vielen wartenden Fahrer erneut los. Und da anscheinend die Wunsch des Fahrgastes, wohin er fahren möchte, auch nur von untergeordneter Bedeutung war, dauerte das Palaver wieder volle 10 Minuten, bis wir halbwegs unseren Willen durchgesetzt hatten, indem wir ständig folgende Begriffe gebetsmühlenartig wiederholten: country side, rice terrasses, nature, no tourists, no traffic, not Ubud. Die anschließende Preisverhandlung ging dann doch relativ schnell von statten. Von ursprünglich geforderten 150 Dollar traf man sich dann bei 80 Dollar.

Natürlich mussten wir erstmal aus dem Moloch rund um Denpasar heraus und tatsächlich wurde es nach 2 Stunden ländlicher. Man kam durch kleine Dörfer und fuhr an landwirtschaftlich genutzten Flächen vorbei.

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Heute war auch ein besonderer religiöser Tag, in den Straßen standen vor jedem Haus in gelbe Tücher gehüllte „Gestelle“ (mir ist keine passendere Bezeichnung dafür eingefallen), mit einem gelben Schirmen verziert und vor den Tempeln wurden von Balinesen in traditioneller Kleidung für uns fremde Zeremonien und Prozessionen vorbereitet.

 

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Natürlich kamen wir auch an Reisfeldern vorbei und legten an einem Feld einen Fotostop ein.
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Hier waren wir richtig


Dann begann der Anstieg in das vor uns liegende Gebirge und wir bekamen endlich die Landschaft zu sehen, die wir sehen wollten, einschließlich Reisterrassen.

 

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Weiter ging es ins Gebirge bis auf 1200 Meter zur Tempelanlage Pura Bratan an einem Vulkansee gelegen. Während der Fahrt dorthin begann es zu regnen.

 

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Natürlich ließ es sich nicht vermeiden an diesem Ort auf weitere Touristen zu treffen, aber das war in der Weitläufigkeit der Anlage mit den verschiedenen Pagoden, Pavillons und Parkanlagen nicht besonders störend und man lebt nun mal nicht alleine auf der Welt, es gibt noch Japaner, Chinesen und Australier.
Was tatsächlich störte, war der Regen und zu allem Überfluss hatte Doris auch noch ihren Schirm vergessen. Das Schirmproblem war schnell gelöst. Mehrere Schirmverleiher boten einen großen stabilen Regenschirm für umgerechnet 70 Cent Leihgebühr an. Der Vorgang ruhte auf dem Prinzip Vertrauen, es wurde weder eine Kaution noch ein Pfandgeld verlangt.

 

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Unbeeindruckt von den Touristen feierten die Balinesen in dieser Traumkulisse ihren gelben“ Feiertag“ mit Prozessionen und Gamelanmusik, eine für uns Europäer vollkommene geheimnisvolle und unverständliche Welt.

 

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Ein Gamelan-Orchester besteht aus verschieden eigentümlichen Xylophonen (wie hier im Bild), Klangschalen und Rhythmusinstrumenten. Sowohl das gesamte Klanggebilde auch die Melodien sind für das westliche Ohr sehr fremdartig.

 

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Hier hätte man gut noch länger bleiben, am See entlang spazieren gehen und sich alles genauer ansehen können. Aber es goss nach wie vor aus Kübeln, dass wir es vorzogen, wieder zurück zu fahren.

 

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Der nächste religiöse Feiertag ist nächste Woche. Hierfür werden diese aus dünnen Holzspäne gefertigten "Deko-Artikel". Unser Fahrer hat unterwegs auch einige davon gekauft,"wegen Zeromonie", wie er uns erklärte.

Am Hafenterminal befindet ein kleiner Markt, aus einfachen Brettern und Planen zusammengebastelten Buden. Vor einem kleinen Laden standen 3 Tische mit Stühlen und ein Kühlschrank mit Getränken. Hier trank ich erstmal eine kleine Flasche Bier (Marke Bintang). Zechkumpane hatte ich hier auch schon. Ich war gestern Abend auch schon mal hier, um ein Fläschchen des recht gut schmeckenden Bintag-Biers zu trinken und man hatte sich in völkerverbindender Freundschaft zugeprostet und ein paar Worte gewechselt. Und die Proster von gestern Abend waren heute am späten Nachmittag auch wieder da. Nur heute tranken sie Wasser, sie mussten noch Auto fahren..
Ich kam auf die Idee, meine balinesischen mit dem Sekt zu beglücken, der sich seit Reisebeginn in unsere Kabine angesammelt hatte. 1 x Begrüßungssekt, 1 Bingo-Gewinn, 2 x Geburtstagssekt, diese Flaschen könnte man so vielleicht sinnvoll entsorgen. Gesagt - getan. Zurück aufs Schiff, 4 Flaschen Sekt in den Rucksack und zurück an Land. Da gab es aber noch die Rucksackkontrolle und ich musste lernen, dass man nur eine Flasche an Land bringen dürfe. Der Mann am Durchleuchtungsgerät forderte mich auf, die Flaschen zum Schiff zurückzubringen. Ich war kurz versucht, ihn mit einer Flasche zu bestechen. Da ich aber grundsätzlich gegen Bestechung und krumme Geschäfte bin, bat ich lediglich, die überzähligen drei Flaschen bei ihm deponieren zu dürfen, damit ich sie auf dem Rückweg mitnehmen kann. Mit dieser Regelung war der „Zöllner“ einverstanden.

Mit nur einer Flasche Sekt kam ich bei meinen wasserzechenden Freunden an, die den Sekt gerne mit großem Hallo entgegen nahmen. Der „Sprecher“ des Trüppchens, das war derjenige, der am besten englisch sprach, verstaute sie erst mal in dem bereits erwähnten Kühlschrank. Und da er schon als Bartender auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hat, wusste er auch von den Tücken eines unter Druck stehenden Sektkorkens, wie er uns und seinen Kollegen berichtete.
Ich hatte auch noch eine Plastikdose voll mit Schokoladentäfelchen und Schokoherzen mitgebracht. Wir bekommen jeden Abend zwei dieser Leckerlies als Betthupferl auf die Kabine, da hat sich nach 100 Tagen so einiges angesammelt. Es war kein Problem, die Süßigkeiten loszuwerden.
Auf dem Rückweg sammelte ich bei der Gepäckkontrolle meine 3 F laschen wieder ein und fragte jetzt den Kontrolleur, ob er eine Flasche haben möchte. Hocherfreut wollte er.

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Und schon wieder ist eine Reiseetappe zu ende. Die 6 und damit vorletzte Etappe beginnt und nennt sich „Exotik pur zwischen Bali und Dubai“.
Schön, dass wir noch nicht von Bord müssen.

 

101. Reisetag - Freitag, 31.03.2017 Benoa/Bali/Indonesien

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Was die abgereisten Gäste gestern in den Kabinen zurückgelassen hatten, hatte heute die Müllabfuhr abgeholt. Die Säcke wurden von den Müllleuten nach brauchbaren Sachen wie T-Shirts, Jeans etc. durchsucht.

Nachdem wir ja gestern „unser“ Bali gefunden hatte, konnten wir es heute locker angehen. Mit einem anderen Ehepaar wollten wir eine „Fahrgemeinschaft“ bilden, um an den Strand in das 10 Kilometer entfernte Kuta zu fahren. Diese hatten gestern schon „ihrem“ Taxifahrer in Aussicht gestellt, heute wieder mit ihm zu fahren. Mit ihm handelten sie jetzt den Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt nach Kuta aus. Zu dieser Verhandlung gesellte sich einer meiner Kneipenbekanntschaften von vorgestern und gestern dazu. Er war auch Taxifahrer und man sah ihm die Enttäuschung an, dass wir nicht mit ihm verhandelten, sagte aber immer wieder, dass es OK sei und wir verabschiedeten uns schließlich mit Handschlag.
Der mittlerweile ausgehandelte Fahrpreis betrug stolze 30 Dollar, aber auf vier Köpfe verteilt ist es gar nicht mehr so viel, trösteten wir uns.

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Kuta ist der „Ballermann“ von Bali, aber dort, wo der Fahrer meinte, uns rauszulassen, war es ruhiger, keine Karaoke-Kneipen und Bars, sondern nur ein unspektakulärer Strand mit einigen Surfern und jeder Menge Strandverkäufern, die an ihren provisorischen Ständen und Tischen Obst, Snacks und Getränke verkauften.
Die feinen Ressorts, die direkt am Meer liegen und auch das Vergnügungsviertel waren wohl woanders.
Der Strand war nicht besonders sauber, aber da wir nicht baden wollten, sondern nur mit den Füßen ein wenig ins Wasser, war auch das nicht weiter tragisch.
Nicht weiter verwunderlich war, dass sich auch hier am Strand ein Tempel befand.
Der Strand und die vielbefahrene Uferstraße waren durch eine Mauer, natürlich im balinesischen Tempelstil, voneinander getrennt und alle 100 Meter ein Tor, um den Strand zu betreten bzw. zu verlassen.

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Die Uferstraße kann man vom Poolgarten des Sharaton Hotels nicht sehen

Wir machten noch einen kurzen Abstecher ins Sharaton Hotel, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Uferstraße befand, um mal neugierig zu schauen, wie sich ein Ressort an so einer nicht besonders attraktiven Stelle gibt.
Es war natürlich alles sehr elegant und gediegen und die Terrasse mit Pool an der Straßenseite war so geschickt angelegt, dass man Straße und Verkehr nicht sah, sondern der Blickwinkel so war, dass man erst hinter die Strandmauer blickte und dadurch nur Sand und Wasser sah und keine Autos und Mopeds.

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Service des Sheraton Hotels. Im Foyer wird man von dieser Dame freundlich begrüßt. So in etwa sehen die Tänzerinnen der traditionellen balinesischen Tänze aus

 

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Selbstverständlich mussten wir auch in einem der vielen Shops noch etwas kaufen, in unserem Fall leichte und buntgemusterte Baumwollhosen.

 

Da waren auch die drei Stunden schon vorbei, die Zeit wo uns unser Fahrer abholen sollte, was er auch zuverlässig getan hat.

Um 15.00 Uhr legte die Artania ab, es gab wieder Sekt am Außenheck an der Phoenix -Bar Um 17.00 Uhr mussten wir alle wieder zur Rettungsübung, sowohl die Neuankömmlinge von gestern als auch so alte Hasen wir.

Der Blogger

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Peter Hölzer (*23.12.1953) ist der Blogger

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Ein interessanter und kurzweiliger Blog. Vielen Dank für die persönliche Schilderung - wir haben gerne alles verfolgt. Die Schilderungen sind sehr lebendig und der kreuzfahrtbegeisterte Leser fühlt sich fast schon dabei auf der Reise.
Den Reiseabschnitt "Havanna-Panama-Lima" haben wir auch mit gemacht. Bei Ihrer kommenden Reise sind wir auf dem Abschnitt "Colombo-Singapore-Hong...

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